ElitePartner bei SternTV

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ElitePartner-Logo-NewsGestern Abend stand ElitePartner im Mittelpunkt bei SternTV. Das Thema des Beitrags war allerdings weniger erfreulich. Es ging um die Wertersatzberechnung von ElitePartner, die die Partnervermittlung verlangt, wenn ein Mitglied seine Premium Mitgliedschaft vorzeitig k√ľndigt. Diese haben es tats√§chlich in sich.

Bis zu drei Viertel des Mitgliedsbeitrags verlangt ElitePartner, wenn man innerhalb von 14 Tagen k√ľndigt.

SternTV Bericht

SternTV stellte hierzu zwei Einzelf√§lle von Betroffenen vor. So erlebte eine 35-J√§hrige ein b√∂ses Erwachen, als sie ihren Widerruf per E-Mail an ElitePartner versendet. Die Antwort: Fast 300 ‚ā¨ soll Sie f√ľr bereits genutzte Leistungen bezahlen, was 75% der Kosten f√ľr die gebuchte Zwei-Jahres-Mitgliedschaft entspricht.

√Ąhnlich erging es auch Christian Mantey. F√ľr 55 Nachrichten, die er gelesen habe, w√ľrden Kosten von theoretisch 1.925 ‚ā¨ anfallen. Berechnet wurden ihm dann aber „nur“ 260 ‚ā¨.

Beim Abschluss einer kostenpflichtigen Premium Mitgliedschaft bei ElitePartner wird in einer sogenannten Wertersatzklausel auf diese anfallenden Kosten ¬†hingewiesen. Laut der Stellungnahme von ElitePartner geschehe dies auf eine extrem transparente Art und Weise. Die Nutzer sehen das allerdings anders. Dieser Hinweis w√ľrde beim Abschluss der Premium Mitgliedschaft oft √ľbersehen.

Mit verbraucherfreundlich hat das nichts mehr zu tun, so die Einschätzung der Verbraucherschutzzentrale Hamburg (VZHH), die deshalb auch gegen ElitePartner geklagt hat. Diese Forderungen seien absurd, so die Verbraucherzentrale.

Rechtslage

Bei Fernabsatzvertr√§gen, zu der die kostenpflichtige Mitgliedschaft bei einer Partnervermittlung z√§hlt, gilt nach ¬ß312e BGB die Wertersatzregelung. Das hei√üt, wenn die umgetauschte Ware von einem Verbraucher genutzt wurde, f√§llt ein sogenannter „Ausgleich des Nutzens“ an. Darum seien die Forderungen aus der Sicht von ElitePartner berechtigt.

Gerichtsbeschluss

Wie der Rechtsstreit ausging, wurde bei SternTV allerdings nicht mehr gezeigt. Den hat ElitePartner n√§mlich gewonnen, und zwar bereits vor √ľber 7 Wochen, am 9. September 2013. Hierbei hat das Landgericht Hamburg eine einstweilige Verf√ľgung gegen die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH)¬†erlassen. Demnach d√ľrfen bestimmte Behauptungen von der VZHH nicht mehr weiter verbreitet werden. Welche Behauptungen das genau sind und wie hoch die Strafe bei einer Missachtung ausfallen kann, k√∂nnen Sie auf Gr√ľnderszene.de nachlesen.

Ein sehr kontroverses Thema, wie wir finden. Einerseits sichert das Fernabsatzgesetz ElitePartner wohl einen Ausgleichsanspruch zu. Auf der anderen Seite sind die Forderungen, die ElitePartner stellt, mit 75% der Kosten auch unserer Meinung nach zu hoch angesetzt.

Angemessen oder absurd? – Ihre Meinung?

Hierzu interessiert uns besonders Ihre Meinung:

Halten Sie die Wertersatz-Klausel von ElitePartner und den Gerichtsbeschluss dazu¬†f√ľr angemessen? Oder sind Sie der selben Meinung wie die Verbraucherzentrale und halten die Forderungen von ElitePartner f√ľr absurd?

Oder haben Sie ElitePartner sogar schon selbst einmal ausprobiert? Wie sind Ihre eigenen Erfahrungen?

Quellen: stern.de, gr√ľnderszene.de, online-dating-news.blogspot.de¬†|¬†¬© Fotos: Screenshots¬†elitepartner.de

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